3. August 2011

Zimtschnecken


Wie ich gerade festgestellt habe, fehlt das Zimtschneckenrezept auf diesem Blog. Die dürfen auf keinen Fall fehlen, da sie Gross und Klein schmecken. Sporadisch gibt es diese herrlichen Hefeschnecken, bis sie wieder etwas in Vergessenheit geraten, das aber nicht weil sie nicht schmecken, sondern weil ich gerne auch neues ausprobiere. Sie schmecken frisch aus dem Ofen einfach nur göttlich! und das nicht nur in der Weihnachtszeit. Die letzten Zimtschnecken habe ich zu einem Badenachmittag am Pool mitgebracht. Den Kardamom im Hefeteig sollte nicht weggelassen werden, das gibt das gewisse etwas!


Zutaten:

500 Gramm Weissmehl
1/2 Würfel frische Hefe
2.5 dl Milch
75 Gramm Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Kardamom gemahlen
75 Gramm Butter

60 Gramm Butter
75 Gramm Zucker
1 EL Vanillezucker
1.5 EL Zimt

1 Ei
Hagelzucker

Zubereitung:

Die Milch sollte Handwarm resp Zimmerwarm sein, darin die Hefe auflösen. Nun mit dem Mehl, dem Salz, dem Kardamom, den ersten 75 Gramm Zucker und 75 Gramm flüssiger Butter zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt um das dopplete gehen lassen, was bei mir in der Regel eine Stunde dauert.



Nun den Teig halbieren (oder für kleinere Schnecken Dritteln) und jeweils zu einem Rechteck auswallen. die 60 Gramm Butter flüssig machen und mit den 75 Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt gut verrühren. auf die ausgewallten Rechtecke verteilen und mit dem Löffelrücken verstreichen. Von der Längsseite her aufrollen und in ca 3 cm Breite Schnecken schneiden. Auf ein mit Backtrennpapier belegtes Blech legen. nochmals etwas 20 Minuten gehen lassen, ich decke sie dabei mit einem feuchten Tuch zu. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen.



Nun das Ei verquirlen und die Schnecken damit bestreichen und etwas Hagelzucker darüber streuen. Im heissen Ofen während ca 5-8 Minuten goldbraun backen. So sind die Schnecken noch weich.



E Guete
Irene

Kommentare:

  1. Manchmal vergisst man fast die eigenen Klassiker, weil man immer etwas neues ausprobieren möchte... ;-)

    Zimtschnecken sind immer super. Ich habe zwei im Repertoire, die schwedischen Kanelbullar (ähnlich wie Deine) und die ungarischen, die Anikó mal gebloggt hatte.

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  2. hmmm die sind der hammer... und immer viel zu schnell weg ;-)))

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  3. Ich hab ja gewusst das Schnecken extrem langsam sind ... jetzt warte ich die ganze Zeit schon auf dein Zimtschnäggschen und das einzige was an mir vorbei läuft sind rote Schnecken und die mag Ich nicht ;o)

    Lg Kerstin die immer noch auf die Schneggenpost wartet ;o)

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  4. @Barbara jawohl dem ist (leider) so. Jene von Anikó habe ich ebenfalls schon begacken, jedoch schmecken diese hier den Kinder besser, sind halt süsser und weniger herb.

    @Kerstin, also ab den roten hätte ich auch gar keine freude, die ausgesendeten wurden wohl schon vom Pösteler gegessen :)

    Grüessli
    Irene

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