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12. September 2012

Wassermelonen Sirup


Dieses Rezept hängt schon seit Wochen an meiner Magnetwand in der Küche. Wassermelone(n) hatten wir bis jetzt oft und in grossen Mengen hier, doch für Sirup hat es nie gereicht. Die Kinder und wir finden Wassermelone etwas ganz besonders feines. Für die drei Widmattkinder am liebsten in Ecke geschnitten und für uns auch mal in Tomatensalat. So habe ich beim Bauern eine ganze Wassermelone gekauft und gleich zu Hause aus einem Drittel Sirup angesetzt. Der Sirup ist keine Hexerei, genügend Zeit einplanen da er über Nacht zeihen muss, bevor er aufgekocht und durch ein Sieb gestrichen wird. Heiss in Flaschen abfüllen und fertig ist ein köstlicher Sirup, der sich auch eignet in Weisswein oder Prosecco. Eine der Flaschen habe ich ins Päckli für die Tauschaktion *Postaus meiner Küche* verpackt.






Zutaten für 1 Liter Sirup:

  • 500 Gramm Wassermelonenfleisch
  • 500 Gramm Zucker
  • 1 EL Zitronensäure 
  • 1 Zitrone
  • 1/2 TL Vanillemark
  • 2 dl Wasser

Zubereitung:

Das Wassermelonenfleisch würfeln und mit dem Zucker mischen. Beides zusammen über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag mit dem Abrieb der halben Zitrone und dem Wasser, sowie dem Vanillemark aufkochen. Durch ein Sieb streichen und je nach dem zusätzlich mit einem Passiertuch filtern. Ich habe das vorsorglich so gemacht. Nun die Zitronensäure dazugeben und nochmals aufkochen, heiss in sterilisierte Flaschen abfüllen und sofort verschliessen. Am besten zugedeckt abkühlen lassen.

prost
irene

7. September 2012

Käsebiscuits *Post aus meiner- WIDMATT- Küch*




Nachdem nun die Zucchiniröllchen im Glas sind und zur Stärkung die ersten Aprikosen-Florentiner gegessen sind, hier nun das Rezept für die Käsebiscuits. Diese waren auch ein Teil vom Picknick im Päckli *Post aus meiner WIDMTT- Küche* an Miriam von Lians Welt. Die können sehr gut bis zu drei Tage im Voraus zubereitet werden, dann schmecken sie auch noch frisch. Sie lassen sich jedoch in der Blechdose auch etwas länger aufbewahren. Sind die erst einmal gebacken, kann dann noch die Artisckokencrème zubereitet werden und ein guter Apéro ist bereit. Zu diesen Käsebiscuits passen aber auch die Zucchetti Röllchen sehr gut. Die Widmatt-Kids haben auch schon welche in ihren Znüniböxli vorgefunden, dazu etwas rohes Gemüse und ein toller Znüni ist bereit. Das Rezept ist aus dem Betty Bossi Buch *Backen pikant*, leider ist dieses Buch vergriffen. Hier hat es auch noch Variationen mit Kümmel, Haselnüssen oder Pistazien drin. Ich habe die Teigrollen für 2-3 Stunden im Tiefkühler gehabt, so lassen sich die Taler mit einem guten Messer problemlos schneiden und sie verkrümeln viel weniger schnell. Das hat auf die Backzeit keinen Einfluss, weil bis alle Taler auf dem Blech sind, sind sie bereits wieder aufgetaut. Was auch bestens funktioniert, wenn die Rollen Tage im Voraus zubereitet werden und dann nach kurzer Auftauzeit angeschnitten werden. So kann die Zeit besser eingeteilt werden wenn man einen grösseren Apéro vorbereitet oder auch um für spontane Gäste etwas zum Glas Wein anbieten zu können. Denn sie schmecken natürlich auch Ofenwarm herrlich!







Zutaten:

  • 300 Gramm Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 100 Gramm Butter
  • 100 Gramm geriebener Sbrinz
  • 1.5 dl Milch


Zubereitung:


Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen und die kalte Butter in kleinen Stücken dazu schneiden und mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einer Krümeligen Masse verreiben. Den Sbrinz daruntermischen und die Milch dazu giessen, nun mit den Händen oder einem Teighörnchen rasch zu einem Teig zusammenfügen, jedoch nicht kneten. 


Den Teig halbieren und auf einer Frischhaltefolie Rollen formen. Mit der Folie einpacken und mindestens 30 Minuten kühlstellen. Wie geschrieben waren meine Rollen gut 2 Stunden im Tiefkühler, was für mich danach am besten war, um gleichmässige, dünne Taler abzuschneiden. 


Diese sollten etwa einen halben Zentimeter dick sein. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. 


Die Taler auf Backbleche mit Blechreinpapier legen, etwas Abstand zwischen den Käsebiscuits lassen. Im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten backen, sie dürfen leicht Farbe annehmen. Auf Auskühlgitter geben und auskühlen lassen.



e Guete
irene

6. September 2012

2. Solothurner- Chästag (Bilder)



















               Eva`s Kräuterküche





Heute findet der zweite Solothurner Chästag statt. Bei Sonnenschein gibt es etliche Märitstände mit Käse, aber auch anderes, wie Eingemachtes, Schokolade, Bier, Konfitüren, Liköre, Wein oder Fleisch kann gekauft werden. Der Märit findet, wie auch der Buechibärger Märit, in der Solothurner Vorstadt, auf dem Rossmarktplatz satt. Auf dem Dornachplatz hat es zudem eine Viehschau, einen Streichelzoo, eine Schaukäserei und es wird da auch einiges zusätzlich für die Kleinsten geboten.









Zwischen den Märitsänden hat es auch immer wieder ein paar Festtische wo man Mittag- Abendessen kann, im Gastrozelt kann man sich mit Fondue, Raclette, Grilladen oder Hamme verwöhnen lassen. Ich habe die Zeit genutzt als alle drei Widmatt-Kids ausser Haus waren, und bin für mich durch den Märit gelaufen. Um zu schauen, zu probieren aber auch das eine oder andere mit nach Hause nehmen ist es gar nicht unpraktisch ohne die Kinder unterwegs zu sein. Andererseits wären sie vis a vis auf dem Dornachplatz sicher auch gut aufgehoben gewesen.



Diese Produkte habe ich mit nach Hause gebracht, die wird es nun zum Znacht (Abendessen) geben und dazu eine feine Kürbissuppe. Die erste in dieser Saison. Überrascht hat mich der Blauschimmelkäse aus Kuhmilch vom Bio-Hof der Familie Otti, der ist sehr mild und hat mir ganz gut geschmeckt, ich bin ansonsten nicht so Blauschimmelkäsefan. Gekauft habe ich ihn nur, weil ich davon probieren durfte. Was am Chästag an den meistens Ständen Möglich ist. Das Pfirsichchutney von Eva`s Kräuterküche durfte ich auch verkosten und dieses wird sicher bestens zu dem Käse passen. Nun duftet es schon herrlich nach Kürbissuppe und Kaninchenfleischkäse.


e Guete
irene


Kaninchenfleischkäse  von Säms Kaninchenfleisch Spezialitäten




 Bauernbrot von Heidi Stuber, Gossliwil und