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16. Mai 2012

Take 4, Stangensellerie mit Rotzungenfilets



Take 4. Nimm 4!  Mit vier Zutaten, nebst Nahrungsmittel aus dem Vorrat, darauf baut das neuste Buch aus dem Hause Betty Bossi auf. Wie schon so oft bekam ich eines der Bücher zugeschickt, zum Testen, anschauen ausprobieren. 93 Seiten Inspiration plus ein kleines Rezeptbuch, aus wenig mach viel,  dazu. Ideal um die Ideen für meine Menüzusammenstellung anzukurbeln. Nachgekocht, weil spontan als gluschtig empfunden, und weil wir schon lange keinen Stangensellerie mehr hatten. Fisch ist auch immer toll. So brauchte ich dazu 1 Stangensellerie, 1 rote Chili, 600 Gramm Zanderfilet und etwas Koriander. Aus dem Vorrat, Salz, Pfeffer, Essig, Olivenöl und Honig. Passt. Doch dann, keine MSC Zanderfilets gefunden, ohne gleich Kilometer weit zu fahren. Dafür Rotzungenfilet MSC, ok das geht ja auch. Chili habe ich vergessen zu kaufen, obschon es auf dem Einkaufszettel stand. Doch mein Vorrat bietet einiges an Chili, ich habe mich für Flocken entschieden. Um etwas frische reinzubringen, habe ich die Chiliflocken mit einer Knoblauchzehe vermörsert und so verwendet. Und der Koriander, nun der ist hier ein nicht so gern gesehener Gast. Auf Indischem Essen mag es noch gehen, ansonsten ersetzte ich ihn durch glattblättrige Petersilie.... Wer von beidem nichts zur Hand hat, kann dafür aber auch die Blättchen des Stangenselleries verwenden. soviel zu Take 4 und einer kurzen Einkaufsliste! Der süss/Saure Stangensellerie mit Pepp hat hervorragend zum Fisch gepasst. Die Kinder fanden den Fisch sehr fein, wollen aber das nächste Mal wieder durchs Ei gezogen. Mir passt das, wenn nicht dauernd das gleiche auf den Tisch komme. Mal sehen was mich als nächstes anspricht aus dem Buch.



Zutaten:

  • 600 Gramm echte Rotzungenfilet MSC
  • 4 Stängel Stangensellerie
  • 1 /2 TL Chiliflocken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 7 Zweige glatte Petersilie
  • 1 EL Essig zB weisser Balsamico
  • 1 EL Honig 
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz 
  • Pfeffer
  • Bratbutter 

 
Zubereitung:




Den Stangensellerie fein hobeln und mit 1/2 Teelöffel Salz würzen. Das ganze etwa 20 Minuten stehen lassen. Die Chiliflocken mit dem geschälten Knoblauch zu Mus vermörsern. Dazu den Honig, Essig und das Olivenöl geben und gut verrühren. Den Stangensellerie abtropfen lassen, beigen und mischen. In einer Bratpfanne etwas Öl oder Bratbutter erhitzen. Die Fischfilets beidseitig ca. 1 Minute braten und mit 3/4 Teelöffel Salz und etwas Pfeffer würzen. Mit dem Stangensellerie anrichten und mit der zerzupften Petersilie garnieren.






e Guete
irene


30. Januar 2012

Lachsfilet mit Haselnuss-Picada




Bei uns duftet es nach Kuchen, nach Torten, nach Süssem. Es sind gerade mehreren Torten am entstehen, so dass ich bereits das Gefühl habe, hier gibt es nur Süsses. Dem ist aber nicht so, denn keine dieser Torten ist für uns, auch kein Stück davon werden wir abbekommen. Zum Leidwesen der Kinder. Ich brauche aber ab und an einen Ausgleich zum backen und dekorieren, heute mit Fisch und einer super feinen Sauce. Wobei die Picada eigentlich keine Sauce ist. Die Picada stammt aus der katalanischen Küche und ist für mich zu Vergleichen mit einer Pesto. Es gibt verschiedene Zutaten um eine Picada herzustellen. Manchmal sind es Mandeln oder Pinienkernen oder eben Haselnüsse, oder gar ein Gemisch davon. Uns hat die Picada überzeugt und in Kombination mit dem perfekt gegrillten Lachsfilet war es ein Genuss. Wichtig ist das die Lachsfilet nicht durchgebraten werden, denn dann sind sie trocken und es wäre schade um den Fisch. Das Rezept stammt wiederum aus der Saisonküche, bereits letzte Woche habe ich aus der Rubrik Allatagsküche die Rosenkohlknödel nachgekocht.







Zutaten:

  • 40 Gramm Haselnüsse
  • 1.2 dl Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund glattblättrige Petersilie
  • 1/2 Limette
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Avocado
  • 4 Lachsfilet à ca. 120 Gramm





Zubereitung:

Nüsse in einer Bratpfanne ohne fett ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze rösten. Nüsse schälen, das funktioniert am besten wenn man sie in ein Küchentuch einschlägt und die Haselnüsse so aneinander reibt. Etwas Öl zum Braten beiseite stellen. Restliches Öl, Knoblauch, Nüsse und Petersilie mit dem Stabmixer grob pürieren. Limette auspressen und den Saft zum Nussmix geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Avocado vierteln und Kern entfernen. Nun die Lachsfilet mit Salz und Pfeffer würzen. Im beiseitegestellten Öl ca. 5 Minute bei mittlerer Hitze beidseitig braten. Fisch mit Avocado und dem Haselnuss Picada anrichten. Ich habe es mit Reis, Spinat und Salat serviert.




e Guete
irene

6. Dezember 2011

Fisch- Burger


Unsere Kinder mögen Hamburger, am allerliebsten selbstgemachte. Für sie ist da wichtig, dass sie Zutaten nach Lust und Laune und vor allem nach ihrem Geschmack in den Hamburger packen können. Vorbei sind auch die Zeiten wo es diese gummigen Hambugerbuns gegeben hat. Seit ich das Rezept von Ulrike vom Küchenlatein Blog habe, werden hier die Brötchen selber gebacken und schmecken toll! Die Anleitung und Rezept findet sich > hier auf dem Widmatt Blog. Das Rezept für die Fischburger habe ich aus dem Buch *Festlich kochen mit Kindern* von Marianne Botta Diener. Marianne Botta Diener ist dipl. Lebensmittelingenieurin  ETH und Mami von acht Kindern. Sie hat bereits mehrere Bücher zum Thema kochen und backen mit Kindern geschrieben. Das Buch hat, nebst vielen Rezepten auch Tipps um mit Kindern Feste zu feiern, sowie Party Tipps. Im Buch befinden sich wenig bis gar keine Rezeptbilder, was mich aber nicht stört. Die Rezepte sind mit Schwierigkeitsgrad, Zeitdauer und Hinweise zur Herstellung versehen. Bei diesen Fischhamburger habe ich die Erfahrung gemacht, das es am besten funktioniert mit gefrorenem Fisch, den nur leicht aufgetaut mit einem guten Küchenmesser fein schneiden.

Zutaten:




  • 100 Gramm altbackenes Weissbrot (bei mir Ruchbrot)
  • 500 Gramm Lachsfilet (oder Zanderfilets)
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 EL Rahmquark
  • 1 Ei
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • Bratbutter

Zubereitung:




Das Brot entrinden und in möglichst kleine Würfeli schneiden. Den Fisch ebenfalls in kleinste Würfelchen schneiden. Was, wie oben geschrieben, am besten halb gefroren funktioniert. Die Petersili hacken. Nun den Fisch, das Brot, die Petersilie, den Quark und das Ei von Hand zu einer geschmeidigen Masse kneten. Aus der Fischmasse 8 gleichgrosse Kugeln formen und etwas flach drücken. In einer Bratpfanne Bratbutter erhitzen und Hamburger von pro Seite 4-5 Minuten braten. In Hamburgerbrötchen und verschiedenen Zutaten nach Wahl servieren.


e Guete 
irene

9. November 2011

Fisch Cordon Bleu mit Drosch



Fisch soll es geben, gab es schon lange nicht mehr. Die Kinder bestellten Fischfilets wie es früher gab, da streikte aber die Köchin, den Pangasius mag ich nicht mehr zubereiten, seit der Doku in der ARD. Doch Dorsch gab es mit MSC Label und so habe ich mich dafür entschieden. Die Cordon bleu Idee habe ich aus dem Herbst- Winterkochbuch der edition Culinea, was eine Sammlung aus dem Volg-Magazin Öise Lade behinhaltet. Das Kochbuch musste natürlich mit nach Hause, als ich kurz im Dorfladen einkaufen war. Ich habe es erst ein paar Tage hier, aber es hat ganz viele tolle Ideen von Apèrohäppchen, über Hauptgang, Beilage und so einiges an Süssspeisen. Ein gutes Buch für meine Alltagsküche. Da drin hat es eben die Dorsch- Cordon bleu, etwas angepasst an meine Küche ein toll schmeckendes Rezept, das es unbedingt wieder geben muss. Die Kinder, man glaubt es kaum aber alle drei, wie auch der Lieblingsmann fanden es fein. Das nächste mal werde ich das Paniermehl wie rezeptiert durch 250 Gramm Cornflaks ersetzten, wird sicher eine knusperige Angelegenheit.....


Zutaten:

  • 400 Gramm Dorschfilet
  • 100 Gramm Hobelfleisch (oder Rohschinken)
  • 100 Gramm Frischkäse nature
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 250 Gramm Paniermehl
  • Bratbutter



Zubereitung:


Die Fischfilet auf der Stirnseite einschneiden, so das eine Tasche entsteht. Das Hobelfleisch fein schneiden oder würfeln, mit dem Frischkäse mischen und mit Salz und Pfeffer ab schmecken. Nun die Masse in die Öffnung der Fischfilets drücken. Empfohlen wird ein Spritzsack, doch mein Hobelfleisch blieb stecken so habe ich es mit einem Kaffeelöffel und den Finger reingedrückt. Einfach aufgepasst das der Fisch nicht einreist. Die gefüllten Filets etwas salzen und und im Mehl wenden. In einem flachen Teller die beiden Eier mit einer Gabel verquirlen und in einem zweiten das Paniermehl bereitstellen. Nun den Fisch durch das Ei ziehen und auf beiden Seiten gut panieren. In heisser Bratbutter die Fisch Cordon bleu goldbraun und knusperig braten. Bei uns gab es Salzkartoffeln, Spinat und Zuckerhut Salat dazu.


e Guete 
irene

23. September 2011

Echte Rotzungenfilet an Grapfruitsauce


Beim Einkaufen sah ich echte Rotzungenfilet aus Wildfang mit dem MSC Label ( aus umweltverträglicher und verantwortungsbewusster Fischerei).  Im Kopf hatte ich den Fisch an Grapefruitsauce, den wir mal im Rahmen der Osteria Widmatt gekocht haben. Das ist eine interne Kochveranstaltung mit meinen Schwestern, wo jede reihum mit ihrem Partner für die anderen 4 einen Mehrgänger kocht, zum geniessen und ohne Kinder. Aber nun wieder zum Fisch an Grapefruitsauce. Ich liebe Grapefruits und mir hat der Fisch damals, bis auf den Dill, super toll geschmeckt. Also nahm ich noch Grapefruits mit nach Hause. Den Dill habe ich durch Estragon ersetzt, jedoch keinen frischen bekommen und so auf getrockneten zurückgegriffen. Anstelle Weisswein gab es hier Rosé, was für mich aber sehr harmonisch war. Es war herrlich und mit Estragon viel schmackhafter als mit Dill. Jedoch ist Dill einfach gar nicht meins, ich versuche es immer mal wieder aber es schmeckt mir einfach nicht so recht. Wer es gerne mit Dill nachkochen will, der kann etwa 2 Esslöffel klein geschnittener Dill in die Sauce geben beim einreduzieren und kleine Dillstängelchen in die Fischrollen legen.



Zutaten:


  • 8 Rotzungenfilet
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL getrockneter Estragon
  • 1 EL Butter
  • 2 Grapefruits, rosa
  • 1/2 dl Rosé
  • 1.5 dl Doppelrahm
  • 1/4 Teelöffel Koriander, gemahlen


Zubereitung:




Die Rotzungenfilets auslegen, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Estragon darauf verteilen und sorgfältig aufrollen. Die Rotzungenröllchen halbieren. Den Boden einer Pfanne mit Deckel mit der Butter bestreichen. Die Fischröllchen hineinsetzen. Den Backofen auf 70 Grad vorheizen und eine Platte sowie die Teller mitwärmen. 



Bei der einen Grapefruit mit einem scharfen Messer die Schale samt weisser Haut wegschneiden. Nun die Schnitze aus den Trennhäuten schneiden.  Über einer kleinen Schüssel arbeiten und so den austretenden Saft auffangen. Den Saft in den verbleibenden Grapefruithäuten von Hand dazu pressen. Die andere Grapefruit auspressen. Mit dem aufgefangenen Saft sowie dem Wein mischen und zu den Rotzungenfilets giessen.



Die Fischrollen zugedeckt langsam aufkochen, dann auf kleinstem Feuer ca. 7 Minuten knapp gar ziehen lassen. Wichtig: Der Sud darf nie lebhaft kochen, sonst wird der Fisch trocken und verliert sein zartes Aroma. 



Die Rotzungenrollen aus der Pfanne nehmen, auf die vorgewärmte Platte geben, die Grapefruitsfilets daneben legen, alles mit Alufolie decken und im 70 Grad heissen Backofen warm stellen. Den Grapefruitsud auf etwa 1 dl Flüssigkeit einkochen lassen. Nun den Doppelrahm und das Korianderpulver beifügen und die Sauce noch so lange kochen lassen, bis sie schön bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe die Fischrollen mit Salzkartoffeln, Gemüse und Salat serviert.


E Guete
Irene




Quelle: Annemarie Wildeisen





26. August 2011

Lachs- Crevetten- Spiesschen mit Avocado



Fisch essen unsere Kinder gerne, ausser in Stäbchenform , die mögen sie überhaupt nicht. Am allerliebsten haben sie Fischfilets. Oft gab es bei uns Pangasiusfilet, jedoch seit einem Dokumentarfilm auf ARD , wo man sah wie die Fische gehalten werden, gibt es den nicht mehr. So ist unser Fischkonsum geringer geworden, jedoch gibt es bei uns im Nachbarsdorf eine Fischzucht wo es Lachsforellen und Forellen, filetiert oder ganz zu kaufen gibt. Dazu ein anderes mal mehr. Diese Crevetten- Lachs Speisschen fand ich im neuen GreenGourmet Kochbuch der Migros. Dieses Buch entstand in der Zusammenarbeit mit dem WWF. Diese Spiesschen könnten durchaus auf dem Grill zubereitet werden, dazu würde sich sicher auch die Garschale von Betty Bossi eignen, die wir auch schon in Gebrauch hatten. Doch hier wurden sie in der Bratpfanne zubereitet und haben allen sehr gut geschmeckt.




Zutaten:


  • 350 Gramm Lachsfilet
  • 1 nicht zu reife Avocado
  • 12 Crevettenschwänze ca 200 Gramm
  • 1/2 Bund glatte Peterli
  • 4 EL Öl
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 1 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer







Zubereitung:

Lachs in 2 cm grosse Würfel schneiden, Avocado halbieren, Kern entfernen. Fruchtfleisch in 1 cm breite Schnitze schneiden und diese nochmals quer halbieren. Lachs, Avocado und Crevetten abwechslungsweise aus Holzspiesse stecken. Peterli hacken, mit Öl und Honig mischen. Die Speisschen damit bepinseln. Mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Bratpfanne bei mittlerer Hitze rundum ca 5 Minuten braten. Zitrone halbieren und mit den Spiesschen servieren. Dazu schmeckt Reis und Blattsalat herrlich.



E Guete
Irene

22. Juni 2011

Kochevent von Electrolux

Letzte Woche fand der erste Koch- Blogger- Event von Electrolux statt. Dazu wurden Foodbloggers aus der Schweiz eingeladen, um Terrine im Profisteamer und Zabaione im Wok zu kochen. Das ganze fand ich sehr spannend und wollte die Einaldung sehr gerne annehmen. Mein Mann konnte sich den Nachmittag freischauffeln, so dass ich nach Zürich an den Event fahren konnte. Gekocht haben wir noch weitaus mehr und der ganze Event war sehr spannend, lehrrneich und unterhaltsam, aber auch sehr gemütlich.


Nach diesem erfrischenden Drink und netten Begrüssungsworten konnten wir mit dem Kochen loslegen.
Folgendes *le Menu du Chef* haben wir zubereitet und in angenehmer Atmosphäre genossen.

Broccoliterrine auf knackigem Salatbeet mit Parmaschinken
Grissini


Thunfisch auf Paradieskörnern mit Korianderbutter
auf marinierter Mango



Rindsfilet mit Risotto
 Saisongemüse



Flambierter Fruchtsalat mit Eis auf Zabayone



Gefüllte Datteln zum Kaffee


Die mise en place war perfekt vorbereitet von Nathalie, einer der vielen FachberaterInnnen, die für Electrolux arbeiten. Roland Astner, Leiter Fachberatung Electrolux Schweiz, hat uns die einzelnen Gänge erklärt und gleich auch viele Tipps mit auf den Weg gegeben. Die Geräte, die wir für die Zubereitung brauchten, hat er uns vorgestellt und durch das praktische Arbeiten konnten wir diese auch wirklich testen. Genossen habe ich, dass der Hausfotograf von Electrolux, Eugen Hubschmid, während des ganzen Kochevents fotografiert hat und wir im Anschluss die Bilder zur Verfügung gestellt bekommen haben. 



 Sogar ein Video hat er zusammengeschnitten über den ersten Bloggevent von Electrolux.



Ich habe bereits 5 Jahre Erfahung mit einem Steamer und habe den beinahe Täglich in Gebrauch, doch so ein Combi Steamer wäre eine tolle Ergänzung, vorallem weil ich ja auch ab und an backe. Im Profisteam haben wir die Terrine stocken lassen, und die Rindsfilet nach dem anbraten fertig gegart.




Das Teppan Yaki Induktion ist ebenfalls ein ganz tolles Küchengerät, durch die genaue Temeperatur Einstellung, die zwei Zonen die man getrennt erhitzen kann und die einfach Reinigung ein toller Zusatz für ambitionierte Hobbyköche. Ich hätte zig Ideen, was wir damit alles zaubern könnten.... Mein Lieblingsmann würde dem wohl nicht im Weg stehen, eher unser Budget und wohl die Grösse der Küche.




Fazinierend war, wie die Zabaione ohne Wasserbad im Induktions Wok zubereitet werden konnte. Für den Hauptgang haben wir den Safranrisotto darin gekocht.



Nebst den vielen tollen Küchengeräten, die wir ausprobieren durften, gab es auch neue Lebensmittel, die ich nicht kannte. Den Thunfisch haben wir auf einer Seite in zerstossenen Paradieskörnern gewendet. Die sehen aus wie Pfeffer, duften aber zitronig und erfrischend nach Ingwer. Vielleicht kennt sie jemand unter Guineapfeffer oder Meleguetapfeffer. Geschmeckt haben sie hervorgragend in Kombination mit dem Thunfisch.


Ein herzliches Dankeschön an Roland Astner, Madeleine Ruckstuhl, Gaby Surber, Eugen Hubschmid und Nathalie, die uns diesen Event ermöglicht haben.

Alles in allem war es ein super toller Abend in angenehmer Gesellschaft. Ich komme gerne wieder :)

Irene

6. Mai 2011

Spargel- Kartoffel- Lachsgratin



Beim *Kindnachhausebringen* wurde mir in etwa dieses Rezept, das heisst die Zutaten dafür verraten. Ich habe es so nachgekocht wie ich es noch im Kopf hatte, und es meiner Familie schmecken dürfte. Beim nächsten mal werde ich die Kartoffeln roh, vor dem belegen, mit der Milch etwa 30 Minuten gratinieren, und erst danach den Spargel, den Lachs und den Mascarpone darübergeben. Jedoch schmeckt dieser Gratin herrlich und wird es nochmals diese Spargelsaison geben.

Zutaten:

  • 500 Gramm Spargel grün
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1.5 dl Milch
  • 250 Gramm Mascarpone
  • 100 Gramm Rauchlachs
  • Bärlauchsalz
  • Pfeffer
  • Paprika

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in ganz dünne Scheiben schneiden. Beim Spargel unten etwas abschneiden. Bei diesen dünnen Schweizer Spargeln braucht es nur ein paar Millimeter. 



Die Kartoffelscheibchen und den Spargel im Dampfgarer bei 100 Grad 6 Minuten dämpfen. Die Kartoffeln in eine große Gratinform geben und die Milch, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und dazugeben.



Den Spargel vierteln und mit dem Lachs darüber verteilen. Den Mascarpone darüber geben und mit Bärlauchsalz würzen. Unsere mittlere Tochter mag zur Zeit gar nichts probieren und so habe ich ihr eine Ecke des Gratins mit nichts bedeckt.



Bei Umluft für 20 Minuten gratinieren. Mit grünem Blattsalat servieren. 



E Guete
Irene

24. November 2010

Jamie Oliver's 30 Minuten Menü, Kochbuchtest Menü Nr. 2

Weiter geht der Test des Kochbuches Jamies *30 Minuten Menü*  (klick) mit dem Menü Nummer 2. Auch hier darf ich nicht die ganzen Rezepte veröffentlichen.
Ich habe mich für folgendes entschieden:


  • Spaghetti alla Puttanesca
  • Fenchel- Radieschen- Salat
  • Knoblauchbrot
  • Schokoladencreme





Wie beim ersten Testmenü habe ich alles bereit gestellt. Hier fehlen noch die Tomatendosen, da mein Jüngster die in Beschlag nahm. 




Als erster Schritt ging es an das Knoblauchbrot. Im Rezept wird ein Ciabattabrot genommen, bei mir gab es Aufbackbaquette. Anstelle frischem Knoblauch nahm ich confierte Knoblizehen (klick), die lassen sich mit der Gabel zerdrücken und so habe ich eine Paste aus Butter dem Knoblauch und der Petersilie hergestellt. Im Original wäre Olivenöl gewesen. 



Nun wird für die Schokoladencreme die Schokolade mit Rahm, Salz und Clementinenabrieb geschmolzen. Das alles über dem Pastawasser, ich stellte es in die Mikrowelle. 



Nun wären die Spaghetti an der Reihe, jedoch war mir das von der Zeit her zu früh und so habe ich bei der Sauce angefangen. Da kommt das Öl des Thunfisches (oder ein Schuss Olivenöl, da es bei uns Thon im Salzwasser gibt), mit Petersilie, Chili und Kapern rein. Ein paar Minuten rührbraten. Nun den Thunfisch und die Tomaten dazugeben. Und was hammermässig fein geschmeckt hat, war der Zimt der da reinkam. Herrlich!

Nachdem die Schokoladencreme in Tassen verteilt war und gleich mit Clementinen und Biskuits auf den Tisch gestellt wurden, ging es an den Salat. Gemüse waschen und in der Maschine in dünne Scheiben schneiden. Das habe ich von Hand mit einem Hobel gemacht. Sauce ran, abschmecken und ebenfalls auf den Tisch. 

Mittlerweilen waren die Spaghetti im Wasser und auch schon al dente so das ich sie abgesiebt habe, auf einer Platte angerichtet und keine! Petersilie drauf (da landete alles in der Sauce.... ups) Ich habe die Sauce nicht untergerührt weil meine kleinen Mitesser, je nach Laune und Sonnenstand ;) ab und zu etwas heikel sind. Also alle Optionen freilassen und mit und ohne Sauce im Angebot halten. Ich habe eine grössere Menge Spaghetti gekocht, die Menge der Sauce aber beibehalten, so das es für meinen Lieblingsmann sicher noch Resten gab für sein Büromittagessen.

Das Knoblauchbrot war mittlerweilen herrlich knusperig 



E Guete





dem Kleinsten hat es geschmeckt


Mein Testergebnis:

Ein einfaches, schnelles Essen, das mit dem Zimt zu überraschen wusste. Der Salat war uns etwas zu sauer, aber ansonsten eine neue Entdeckung und vorgemerkt. Die Spaghetti samt Sauce fand auch Anklang, wobei eher weniger bei den Kindern, die mögen Teigwaren am allerliebsten nature. Da kann Jamie aber nichts dafür :) Die Schokoladencreme fanden alle ausser mir etwas heftig schokoladig. Das Knoblauchbrot war super knusprig und sehr fein, keines der drei kleinen Mitesserchen hat sich über die Petersilie beschwert, das gibt es noch mehr!
Zeitlich lag ich auch nahe an den 30 Minuten, es waren 36. Jedoch wenn die Testphase vorbei ist würde ich es etwas gemächlicher angehen, so das es keine Rolle spielen würde wenn der Widmattnachwuchs auch mithelfen will, und das geht klar nicht beim Ziel die 30 Minuten zu erreichen.

So geht es bald in die dritte runde :) Menü ist ausgewählt......



Quelle:

Gruppe der Testkocher bei Lovely Books findet man hier (klick)