19. Januar 2012

Rosenkohl- Brot-Knödel


Gestern Morgen habe ich schon zeitig mit Mittagessen vorbereiten angefangen. Nachdem ich den Rosenkohl vorgekocht habe musste der auskühlen, also Zeit genug um kurz durchs Facebook zu klicken. Da fand ich dann den Eintrag von Petra vom Chili und Ciabatta, über ihren neusten Blog Eintrag. Jawohl genau diese Knödel die bei mir in Vorbereitung waren. Listigerweise stammt das Rezept aus dem Schweizer Kochheftli *Saisonküche*. Bereits letzte Woche war es auf dem Menüplan, doch zum Kochen kam ich nicht. Kein Problem, da ich keinen frischen Rosenkohl kaufen konnte, der einigermassen akzeptabel war, hatte ich tiefgefrorenen gekauft. Ich habe bereits einmal Knödel versucht, die wurden aber nicht so toll. Beim Sieden sind sie mir auseinander gefallen und so sah dieses Mittagessen mässig fein aus. Vom Geschmack her fanden wir es alle ok. Somit ging ich auch etwas vorsichtiger an das ganze Nachkochen, jedoch erwiesen sich diese Rosenkohl- Brot- Knödel als unbedenklich. Keiner fiel mir auseinander. Zwei meiner drei Kinder haben die Knödel gerne gegessen, das dritte hat ein Ameisenmundvoll probiert und es für nicht fein bewertet. Ich bekam 28 Knödel, gemäss Rezept sollten es 16 sein.







Beim formen der Knödel kam mir der aktuell laufende Jahres- Blog- Event von Highfoodality in den Sinn. Spannende Sache finde ich. Das ganze Jahr über wird, pro Monat, zu einer bestimmten Farbe gekocht. Am Schluss soll daraus ein Kochbuch entstehen. Mich faziniert diese Idee und ich bin sehr gespannt was da alles für Farben gefordert werden. Der Januar wird weiss. Nun ganz so rein weiss sind meine Knödel nicht, aber durchaus als cremweiss würden sie druchgehen. Es hat schon etliche Einreichungen in allen Schattierungen von Weiss.Weiss ist ja nicht sehr einfach, Rot und Grün dann schon eher.... oder?



HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


Zutaten:

  • 200 Gramm Rosenkohl
  • Salz/Bouillon
  • 160 Gramm Toastbrot
  • 2 Eier
  • 0.5 dl Milch
  • 3 EL Mehl
  • 30 Gramm geriebener Greyerzer
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Zwiebel (oder 2 kleine)
  • 3 EL Butter



Zubereitung:





Rosenkohl in Salz- oder Bouillon 8 Minuten köcheln lassen. Aus dem Wasser heben und etwas auskühlen lassen. Das Wasser beiseite stellen. Rosenkohlvierteln und in feine Scheiben schneiden.












 



Brot in kleine Würfelchen schneiden und mit Eiern, Milch, Mehl und Käse gut vermischen. Den Rosenkohl dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse mit feuchten Händen Baumnussgrosse Knödel formen. 










Im Rosenkohlwasser unter dem Siedepunkt 5-8 Minuten zeihen lassen. Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und ohne Fett in der Bratpfanne rösten bis sie braun sind. Die Butter dazugeben und kurz aufschäumen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zwiebeln zu den Knödel servieren. Wir haben noch etwas geriebener Greyerzer darübergestreut.









e Guete 
irene



Küchenhefler:

Kommentare:

  1. Bei mir waren es 21 Knödelchen. Du hast die Zwiebeln erst ohne Fett geröstet? Das Warum hat sich mir hier nicht erschlossen. Ich mag es, wenn sie langsam in Butter schmurgeln :-)

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  2. Das ist ja mal ein leckerer Knödel, der bei mir sofort Verwendung findet ... die Menge muss ich nur herunterschrauben, keiner mag hier Rosenkohl ...leider ;(


    Lg ins We
    Kerstin

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  3. @ Petra da war mein *Baumnussgrösse- Augenmerk* etwas kleiner als deines. Ja weil das so im Rezept angegeben war, ohne Butter. Jedoch habe ich mich auch gefragt was das bringen soll, aber es dann versucht. Übelicherweise lass ich sie auch langsam in Butter anziehen. Weil die Butter am Schluss dazu kommt und kurz aufgeschäumt wird, ist mehr Butter da um zum verteilen, als wenn die Zwiebeln langsam darin ziehen. Mein Empfinden. Geschmacklich für mich keinen Unterschied.

    @ Kerstin, es gibt wohl viele die Rosenkohl nicht mögen. Oft wird das auch Kindern nachgesagt, meine mögen ihn. Alle drei! Jedoch nur wenn er in Bouillon gekocht wurde. Also ja nicht in den Steamer (bei mir kommt das Gemüse allermeistens in den Stemaer und dann ohne irgendwas als Beilage) deshalb ist mein Rosenkohl auch so gelblich auf den Bildern :)

    Grüessli
    Irene

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  4. Das ist ja eine interessante Vaiante. Ich mache die genauso, nur mit Spinat oder nur mit Käse. Rosenkohl mag ich total gerne. Leider bin ich aber auch die Einizige in unserer Familie, die Rosenkohl mag.
    Ich wetter aber, wenn ich das Zubereite und nicht sage was es ist, dann schmecken die es sowieso nicht raus..hihihii...

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