5. Oktober 2011

Marokkanischer Karottensalat





Beim Klärchen aus dem Gourmet Büdchen hab ich den gesehen und gleich auf die Nachkochliste gesetzt. Leider ohne Rezept und Quelle. So habe ich nach dem Rezept gegoogelt und wurde da fündig wo ihn das Klärchen auch her hatte, bei der Schweizerkochzeitschrift Marmite. Obschon sich eingelegte Salzzitronen auch auf dieser Nachkochliste befinden hatte ich keine zur Hand, aber Lust auf Rüeblisalat. So habe ich diese weggelassen. was sicher eine geschmackliche Einbusse war. Wer Koriander nicht mag kann diesen gut durch frische Minze ersetzten, es schmeckt auch so ganz toll. Dieser Salat kann auch gut durch die kältere Jahreszeit zubereitet werden.Der Rüeblisalat hat meinem Lieblinsgmann und mir sehr gut gescheckt, die älteste Tochter fand ihn zum essen und die beiden kleinen haben nicht einmal probiert. Die Rüebli stammten aus dem Garten meiner Schwiegereltern.


Zutaten:


  • 1 Kilo Rüebli
  • ½ Zwiebel
  • 80 ml Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kristallzucker
  • 2 kleine, grüne Chilischoten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • ¼ TL gemahlenen Ingwer,
  • ¼ TL gemahlene Nelken,
  • ½ TL gemahlenen Koriander,
  • ¾ TL gemahlenen Zimt,
  • 1 TL süsses Paprikapulver,
  • 1 TL Kreuzkümmelpulver
  • 1 EL Weissweinessig
  • 1 Becher griechischer Joghurt
  • 40 Gramm frischen Koriander/ Minze


Zubereitung:





Die Rüebli schälen, längs halbieren und in 1 cm dicke Halbmonde schneiden. In eine weite Pfanne geben und mit Wasser bedecken und aufkochen, salzen. Hitze reduzieren und 10 Minuten schwach köcheln, bis die Karotten knackig-gar sind. Absieben und mit kaltem Wasser abschrecken. Trocknen lassen. Die Zwiebel fein hacken. Das Olivenöl in der weiten Pfanne erhitzen. Zwiebeln etwa 12 Minuten darin dünsten, bis sie sehr weich und leicht braun sind. Die Knoblauchzehen schälen und zu den Zwiebeln pressen. Die Frühlingszwiebeln und die Chili fein hacke und mit dem Zucker zu den Zwiebeln geben. Die Gewürze und den Essig  dazugeben und gut umrühren. Nun die vorbereiteten Rüebli dazugeben und vermischen. Mit dem feingehackten Koriander oder Minze dekorieren und mit dem griechischen Joghurt servieren. 



E Guete Irene

3. Oktober 2011

Suure Mocke /Sauerbraten



Neulich bei unserem Lieblingsmetzger hatte es Rinderbraten im Angebot, ich aber bereits geplant und teilweise eingekauft so das ich gerade keine Verwendung hatte. Er bot mir an die nächste Woche noch einen *schönen* für mich zu haben, denn er kennt meine Vorlieben und weiss was wir mögen. 4 Tage später hol ich das gute Stück nach Hause, mittlerweilen habe ich auch einen Plan und weiss was es daraus geben wird. Nein, zur sofortigen Raubtierfütterung war er nicht bestimmt. Ich kochte eine schöne Beize und habe den Braten 6 Tage darin beizen lassen. In der Facebookgruppe wurde mir geraten ihn nach 2 Tagen zu zubereiten, das reiche aus für gut abgehangenes und gelagertes Fleisch. Jedoch badete da der Braten bereits und unter der Woche gab es keine gute Gelegenheit ihn zu schmorren und zu geniessen. So kam es zu den 6 Tagen. Da den Braten vor dem Frühstück aus dem Kühlschrank nehmen und am Nachmittag aus der Beize heben, anbraten und in den Ofen. Da braucht der Gute nochmals knappe 2 Stunden, dabei zieht der Duft bereits durchs Widmatt Haus. Gemütlich und schön für diese Herbsttage. Diesen Braten gibt es ab und zu, vorallem in der kälteren Jahreszeit, denn erstaunlicherweise mögen den hier alle 5 sehr gerne. Dazu Kartoffelstock oder Spätzli und wir sind glücklich. Bis an hin hatten wir eher eingelegten Ragout, so nahm ich mein Rezept für die Beize habe mich aber für das anbraten und weiterverarbeiten am Rezept aus dem Betty Bossi Kochbuch *die beliebtesten Rezepte* orientiert.




Zutaten:

  • ein gutes Kilo Rinderbraten
  • 1.5 dl Wasser
    1.5 dl Rotweinessig
  • 4 dl Rotwein
  • Küchenkräuter
  • 2 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Nelken
  • 1 Rüebli 
  • 1 kleiner Lauch
  • 7 Pfefferkörner schwarz
  • 4 Wachholderbeeren
  • 4 Pimentkörner
  • 2 TL Maizena
  • 2 dl Fleischbouillon
  • Salz 
  • Pfeffer


Zubereitung:

Den Rotwein mit dem Essig und dem Wasser in eine Pfanne geben. Die Zwiebeln halbieren und auf die Hälften je ein Lorbeerblatt mit den Nelken stecken. Das Rüebli schälen und mit dem Lauch in Stück schneiden. Alles in die Flüssigkeit geben. Die Pfefferkörner und Wachholderbeeren mit dem Messerrücken etwas zerdrücken und mit den Piemtkörner ebenfalls dazugeben. Alles zusammen aufkochen und in einer Schüssel mit Deckel (am besten Glas- Porzellan oder Chromstahl) geben. Auskühlen lassen. Nun den Braten in die Beize geben, er sollte ganz bedeckt sein mit der Flüssigkeit. Nun im Kühlschrank wärhend 6 Tagen beizen. Ich drehe das Fleisch einmal pro Tag um. Nun den Braten aus der Beize heben und mit Haushaltpapier trocken tupfen. Das Gemüse herausheben und beiseite stellen. Die Beize durch ein Tuch giessen und ebenfalls beiseite stellen. Mit etwas Salz, ca 1.5 Teelöffel, den Braten einreiben. In einer Bratpfanne Bratbutter heiss werden lassen und den Braten während ca 15 Minuten rundherum anbraten. Erst wenden wenn sich eine Kurste gebildet hat. Nun das Fleisch in einen Bräter oder eine Gratinform mit Deckel geben. Bei der Bratpfanne die Hitze reduzieren dabei das Bratfett mit etwas Haushaltpapier trocken tupfen, Das beiseite gestellte Gemüse während ca 5 Minuten rührbraten. Etwa 3 dl der Beize dazugiessen und aufkochen. Diese Flüssigkeit und die Bouillon zum Fleisch giessen, der Braten sollte ungefähr zur Hälfte bedeckt sein. Nun zugedeckt im Ofen bei 150 Grad während etwa 1 Stunde 50 Minuten schmorren. Braten herausheben und samt dem Gemüse während mindestens 10 Minuten bei 80 Grad warmstellen. Die Sauce durch ein Sieb in eine Pfanne giessen und auf die Hälfte einkochen lassen. Das Maizena mit kaltem Wasser anrühren und zur Sauce geben. Nochmals aufkochen bis sich die Sauce bindet. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen. Den Braten quer zur Faser tranchieren und mit der Sauce zu Kartoffelstock oder Spätzli servieren.



e Guete
Irene



2. Oktober 2011

Herbstliche Geburtstagstorte




Mein Lieblingsschwager hatte Geburtstag. Ein Grund um eine Motivtorte zu backen und dekorieren. Da ich einfach ein Dessert mitbringen durfte, hatte ich auch keine Wünsche wie sie den sein soll diese Torte. Das ist ab und zu auch spannend. Ich habe mich entschieden eine herbstliche Torte mitzubringen, gefüllt mit weisser Ganache, weil die das Geburtstagskind so gerne mag. Gebacken habe ich einen Marmorkuchen nach dem Rezept der Tortenmacherin, ein herrlich luftiger Marmorkuchen. Nebst der Ganache habe ich noch eine fruchtige Schicht Johannisbeergelée eingefüllt. eingestrichen ebenfalss mit der Ganache die ich zum füllen verwendet habe. Für einmal gibt es nun auch wieder ein Anschnittstück. Geschmeckt hat die Torte, mir war sie etwas zu süss, jedoch muss ich auch sagen das ich der dunkel Schokoladentyp bin und mässig viel Anfangen kann mit der weissen. Der restlichen Geburtstagsgesellschaft hat es geschmeckt und die Kinder lieben die Fondantkugeln die ich oft als Randabschluss brauche.



Die Blätter habe ich auch als Fondant ausgestochen und während ca 45 Minuten auf einem Wachteleierschachteli etwas antrocknen lassen, und mit Zuckerleim auf der Torte angeklebt.




Das Sonntagssüess wird von Katrin gesammelt und hier präsentiert