9. November 2011

Fisch Cordon Bleu mit Drosch



Fisch soll es geben, gab es schon lange nicht mehr. Die Kinder bestellten Fischfilets wie es früher gab, da streikte aber die Köchin, den Pangasius mag ich nicht mehr zubereiten, seit der Doku in der ARD. Doch Dorsch gab es mit MSC Label und so habe ich mich dafür entschieden. Die Cordon bleu Idee habe ich aus dem Herbst- Winterkochbuch der edition Culinea, was eine Sammlung aus dem Volg-Magazin Öise Lade behinhaltet. Das Kochbuch musste natürlich mit nach Hause, als ich kurz im Dorfladen einkaufen war. Ich habe es erst ein paar Tage hier, aber es hat ganz viele tolle Ideen von Apèrohäppchen, über Hauptgang, Beilage und so einiges an Süssspeisen. Ein gutes Buch für meine Alltagsküche. Da drin hat es eben die Dorsch- Cordon bleu, etwas angepasst an meine Küche ein toll schmeckendes Rezept, das es unbedingt wieder geben muss. Die Kinder, man glaubt es kaum aber alle drei, wie auch der Lieblingsmann fanden es fein. Das nächste mal werde ich das Paniermehl wie rezeptiert durch 250 Gramm Cornflaks ersetzten, wird sicher eine knusperige Angelegenheit.....


Zutaten:

  • 400 Gramm Dorschfilet
  • 100 Gramm Hobelfleisch (oder Rohschinken)
  • 100 Gramm Frischkäse nature
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 250 Gramm Paniermehl
  • Bratbutter



Zubereitung:


Die Fischfilet auf der Stirnseite einschneiden, so das eine Tasche entsteht. Das Hobelfleisch fein schneiden oder würfeln, mit dem Frischkäse mischen und mit Salz und Pfeffer ab schmecken. Nun die Masse in die Öffnung der Fischfilets drücken. Empfohlen wird ein Spritzsack, doch mein Hobelfleisch blieb stecken so habe ich es mit einem Kaffeelöffel und den Finger reingedrückt. Einfach aufgepasst das der Fisch nicht einreist. Die gefüllten Filets etwas salzen und und im Mehl wenden. In einem flachen Teller die beiden Eier mit einer Gabel verquirlen und in einem zweiten das Paniermehl bereitstellen. Nun den Fisch durch das Ei ziehen und auf beiden Seiten gut panieren. In heisser Bratbutter die Fisch Cordon bleu goldbraun und knusperig braten. Bei uns gab es Salzkartoffeln, Spinat und Zuckerhut Salat dazu.


e Guete 
irene

2. November 2011

Blumenkohl- Zucchini Risotto



Für den Zmittag sollte es Reis geben. Zu Trockenreis fehlte mir eine passende Beilage und bei Risotto rümpfte die Grosse die letzten beide Male die Nase, was automatisch auch Nasenrümpfen bei den beiden kleineren bedeutet. Im Sommer hatten wir den gebratenen Blumenkohl mit Chili aus dem Blog Chili und Ciabatta als Beilage, der absolut toll geschmeckt hat. Diese Idee habe ich nun übernommen. Den Blumenkohl genügend lang anbraten und dann doch Risottoreis und eine überig gebliebene Zucchini dazu und viel frischen Parmesan und ich staunte nicht schlecht ( aber natürlich nur für mich ;-) ) das alle drei Kinderteller leer gegessen wurden. Wer mag kann noch eine Zwiebel mit den Zucchiniwürfel zugeben, das wird hier von den Kindern nicht geschätzt und deshalb liess ich sie weg.


Zutaten für 4 Portionen, was ca 3 Erwachsenen Portionen entspricht

  • 1 Blumenkohl bei mir 550 Gramm ungerüstet
  • 1 Zucchini
  • 200 Gramm Risottoreis
  • 1.5 dl Weisswein
  • 7 dl Bouillon
  • Öl zum bratenGenügend Parmesan





Zubereitung:

Zucchini in kleine Würfelchen schneiden. Den Blumenkohl in kleinste Röschen schneiden und in heisser Bratbutter ca 7 Minuten anbraten, dabei darf er gut etwas Farbe annehmen. Den Reis und die Zucchini zugeben und nochmals ca 2 Minuten rührbraten, bis der Reis glasig ist. Nun mit dem Weisswein ablöschen und einkochen lassen bis fast keiner mehr da ist. Die Bouillon dazu giessen und je nach Reissorte ca 18 Minuten köcherln lassen. Mit einem feinem Salat und genügend Parmesan servieren.


e Guete
irene

31. Oktober 2011

Zurück aus den Ferien oder ein Löffel geht auf Reisen mit der Familie aus der Widmatt

Hier war es etwas ruhig die letzten zwei Wochen, obschon wir seit dann aus den Ferien zurück sind. Für die Ferienzeit, die wir in der Toscana verbrachten, habe ich vorgesorgt. Jedoch nicht für die Zeit danach. Diese war auch turbulent, da meine beiden Lieblingsmänner nacheinander ihre Geburtstage hatten. Der kleine wurde 4 Jahre jung und der grosse hat einen runden Geburtstag gefeiert, mit allem drum und dran..... so war ich am Kuchen backen, Dessert richten, einen Apèro für seine Mitarbeiter vorbereiten und schlussendlich das grosse Fest organisieren und vorbereiten, das wir letzten Samstag gefeiert haben. Wunderschön und gemütlich wars.

Nun habe ich wieder Zeit, Zeit um meinen Blog zu pflegen, Zeit alle die verbackenen und verkochten Köstlichkeiten zu verbloggen und euch daran teilhaben zu lassen. Jedoch auch Zeit um endlich die Bilder aus unseren Ferien auf den Computer zu laden und zu sortieren. Einen Ordner habe ich angelegt wo den Namen *Löffelbilder* trägt, das hört sich nun mässig berauschend an und passt ja an und für sich zu einem Foodblog. Ja klar!... jedoch ist es ein ganz spezieller Löffel, einer der aus Deutschland zu mir in die Schweiz geschickt wurde, einer der ursprünglich als Geburtstags give-a way gedacht war, einer der nun etliche Geschwister in der ganzen Welt hat.


Ein Löffel geht auf die Reise. Verrückt. Weltbekannt. Prominent.


Das Motto dieses Events *Arthurs Tochter gibt den Löffel ab* ist hier wortwörtlich gemeint! Ausgerufen von Astrid auf ihrem Blog * Arthurs Tochter kocht*. Gehört wurde das sogar bis nach China, daneben befinden sich welche in Deutschland, Frankreich, Luxemburg,Österreich und eben der Kleine bei mir.  Innerhalb kurzer Zeit waren 30 Plätzchen gefunden für die übrigen Löffel und wurden im August auf ihre Reise geschickt. Zu mir fand der Kleine trotzdem das es im Ortschaftnamen drei Doppel Konsonante hat. Der Plan wohin der Kleine mit durfte war da und so wurde er vorläufig mal an einem sicheren Ort verwahrt, den hier hat es drei kleine Mithelfer die gerne neue Küchenutensilien austesten..... Beim packen für die Ferien bekam der Kleine seinen Platz in der Fototasche und war von da an ein ständiger Begleiter, wurde oft hervorgeholt und erlebte so unsere Reise mit, durch das wunderschöne Gebiet in Italien.


an einen feinen Brunello gelehnt


Einige Osterien, die wir mithilfe des Slow Food Führers Osterien 2011/12 fanden , sah er von innen und auch ab und an an ein gutes Glas Wein durfte er sich lehnen.

Giardino dei Tarocchi (Tarotgarten) in Capalbio (I)


Giardino dei Tarocchi (Tarotgarten) in Capalbio (I)


Chlini im Giardino dei Tarocchi (Tarotgarten) in Capalbio (I)




Im Giardino dei Tarocchi (Tarotgarten) von Niki de Saint Phalle musste er kaum in der Dunkelheit der Fototasche verweilen und durfte sich mit uns, von der eindrücklichen Kunst verzaubern lassen. 


mit Junior

Auf den Ausflügen nach Siena, Grosseto, Massa Marittima und Montalcino war er ebenfalls dabei. 

Zweckentfremdet wurde er am Strand von Punta Ala, wo wir am 14 Oktober noch im Meer gebadet haben. Wir hatten alle fünf grossen Spass ab diesem Reisebegleiter und insbesondere die zwei Mädchen haben, mit ihren Ideen, mich tatkräftig unterstützt. 

 
der Kleine schnuppern an einer Erdbeerglace

in Mitten von Malstiften
 
mit einer Glace in Massa Marittima

Dazu haben sie den Löffel hochgehalten und Sand umgegraben, ihn zu ihren Malstiften gelegt oder an der Gelato schnuppern lassen. 

mit dem Kleinen lässt sich wunderbar im Sand buddeln



Wir haben ihn wieder zurück in die Schweiz gebracht und seither begleitet er uns weiterhin, nicht mehr in der Fototasche sondern eingeklemmt bei der Fahrersonnenblende in unserem Familienvan. Ich bin sehr gespannt, wo seine Geschwisterchen überall mitreisen durften. Die einen oder anderen Bilder habe ich in meinem Blogreader überflogen und in Facebook gesichtet, wie gesagt nun habe ich wieder etwas Zeit und werde mich auf die Suche nach weitern Löffelbilder machen.






Meine Bilder die ich für folgende Kategorien einreiche:


1 Aufgabe von AT (Arthurs Tochter) : Der Löffel muss in einer für ihn völlig untypischen verrückten Situation fotografiert werden. Losgelöst von allem, was mit Essen zu tun hat


am Strand von Punta Ala


2 Aufgabe von AT: Der Löffel muss an einem weltbekannten Ort fotografiert werden. Die Definition für weltbekannt bedeutet in diesem Fall mindestens ein Eintrag bei Wikipedia.




3. Aufgabe von AT: Eine prominente Person muss mit dem Löffel posieren. Prominent bedeutet, allgemein bekannt. Im Zweifel entscheidet die Jury über den Grad der Prominenz :)