7. März 2011

Gemüsekuchen


Wenn es ich Kuchen backe, löst das bei uns immer eine Diskussion aus. Den im Kanton Aargau, wo mein Mann aufgewachsen ist, sagt man Wähe und wir Berner eben Kuchen. Die Kinder finden das natürlich spannend und so ist garantiert für Gesprächsstoff gesorgt. Schlussendlich ist ein Kuchen oder eine Wähe, das Backwerk welchem die Franzosen Quiche oder Tarte sagen. Ein Boden aus Kuchenteig, oder Mürbeteig und einen Belag aus Früchten oder Gemüse und einem Eier-Milch-Guss oder einem Eier-Rahm-Guss. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt wie man so einen Boden belegen kann, es gibt zum Beispiel ein Buch von Betty Bossi *Wähen, Pizzas, Flammkuchen* (klick) wo es zig Rezeptvorschläge hat. Das Buch liegt auf meinem Bücherstapel wo ich momentan meine Ideen herhole und gerne das eine oder andere nach backen resp kochen will. Hier aber mal ein Rezept eines Gemüsekuchens, den es bei uns als Mittagessen gab um die Gemüseschublade für den neuen Einkauf und das Gemüseabo leerzuräumen.

Zutaten:


  • 1 runder Kuchenteig ausgewallt
  • 1 grosser Broccolie
  • 8 kleinere Tobinambur
  • 150 ml Milch
  • 2 Eier
  • 50 Gramm Crème Fraîche
  • 1 TL Meerrettich
  • frische Muskatnuss
  • Paprika scharf
  • Salz, Pfeffer


Zubereitung:


Den Broccolie in Röschen teilen und den schönen Teil des Strunkes in Scheibchen schneiden. Den Tobinambur schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Beides habe ich 12 Minuten bei 100 Grad im Steamer gegart, geht natürlich auch im Wasserbad für oder in einem Dampfkörbchen. Den Kuchenteig ins Blech legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. das Gemüse darauf verteilen. Mit den Eiern, der Milch, der Crème Fraîche, dem feingeriebenen Meerrettich und den Gewürzen einen Guss herstellen, über das Gemüse geben und im vorgeheizten Ofen ca 35 Minuten bei 180 ° backen. Dazu habe ich eine Schüssel Wintersalat serviert und für die Kinder rohes Gemüse wie Paprika, Salatgurke und Cherrytomaten.

E Guete

4. März 2011

Gemüsesuppe an der Fasnacht


Bei uns ist Fasnacht, das heisst vorallem in der nächstgelegenen Stadt findet seit letzter Nacht die Fasnacht statt. Die Chesslete ist das einläuten der Fasnacht und findet seit ca 130 Jahren statt, da wird mit viel Lärm morgens um 5 der Winter vertrieben. In den Dörfern wird dieser Brauch auch durchgeführt und so bin ich mit meiner Grossen morgens um 4 aufgestanden *gäähhhn* Habe sie gestärkt mit einem Frühstück und der Chesslerausstattung (weisses Nachthemd, Zipfelmütze, rotes Halstuch und ein lärmendes Instrument) los geschickt. Kurz nach 5 hörte ich die Böllerschüsse und dann die lärmende, winteraustreibende Schulkinderschar. Mit den kleineren ging das ganze im Minirahmen kurz vor 9 los, und weil es Spass macht hat uns unsere Grosse begleitet. Traditionell gibt es als Stärkung Mehlsuppe und Brot, mit diesem Essen würde ich aber meine kleine Chesslergruppe nicht erfreuen und so habe ich Abends nach dem Kinderumzug eine Gemüsesuppe aufgetischt. Für den nachmittäglichen Umzug wurden die Chesslerhemdchen gegen die Verkleidung eingetauscht und ich durfte zwei niedliche Eisbären und eine hübsche Prinzessin begleiten.



Zutaten:


  • 200 GrammWirz
  • 1 Lauch ca 140 Gramm
  • 400 Gramm Knollensellerie
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 8 Rüebli
  • 2 Knoblizehen
  • 1.5 dl Weisswein
  • 1.4 dl Wasser
  • 2 EL Gemüsebouillonpulver
  • 1 EL Bratbutter


Zubereitung

Den Wirz vierteln, den Strunk entfernen und in dünne Streifen schneiden. Beim Lauch das dunkle Grün wegschneiden und den Rest in dünne Rädchen schneiden Den Ingwer schälen und in kleinste Würfelchen schneiden. Die Rüebli ebenfalls schälen, halbieren und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und mit der Presse dazugeben. Die Bratbutter in einer Pfanne heiss werden lassen, die Zwiebel, den Lauch, den Knoblauch und den Ingwer zusammen etwa 2 Minuten andünsten, das restliche Gemüse dazugeben und noch einen Moment rührbraten. Mit Weisswein ablöschen und das Wasser und die Bouillon dazugeben. Auf mittlerer Stufe ca 30 Minuten kochen lassen, bis die Rüebli gar sind. Mit frischem Brot servieren.









 E Guete

2. März 2011

Caramellisiertes Rindfleisch mit Shiitakepilze


Bei der Betty Bossi (klick) Bestellung lag noch ein Knorr Bouillontöpfli (klick) bei, mit einer Rezeptbroschüre. Da habe ich das caramellisierte Rindfleisch nachgekocht, was im ersten Moment sehr speziell war mit der süsse, aber kombiniert mit der Schärfe war es ein feines Essen das ich mal wieder kochen werde. Jedoch würde ich etwa 1/3 der Zuckermenge weglassen. Das Rezept verlangt 2 Bouillon Töpfli, da ich aber einfach eines zu Hause hatte habe ich diese plus 2 Kaffeelöffel Rindsbouillon zugegeben, die auch für die gleiche Menge, nämlich 5 dl Wasser gerechnet ist. Ich bekam gerade an diesem Tag das Gemüseabo geliefert und da war ein Körbchen Shiitakepilze, die ich gleich mitgekocht habe.

Zutaten:

Sauce:

  • 125 Gramm Brauner Zucker
  • 1 Töpfli Rind
  • 2 TL Rindsbouillon
  • 125 ml Wasser


Fleisch:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 Gramm Shiitake Pilze
  • 300 Gramm geschnezeltes Rindfleisch
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Tl Paprika scharf
  • Pfeffer und Salz


Zubereitung:

Alle Zutaten für die Sauce in einer kleine Pfanne geben und zum kochen bringen, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Nun auf die kleinste Stufe stellen.



Bei den Pilzen den Stiel entfernen und in Streife schneiden, den Knoblauch und schälen und feinhacken. 



Die Frühlingszwiebeln mitsamt schönem Grün schneiden. Bratbutter in einer Bartpfanne heiss werden lassen und die Pilze während ca 3 Minuten rührbraten, das Fleisch dazugeben und max 1 Minute anbraten. Sofort Knoblauch und Zwiebeln dazugeben und alles durchmischen. Die Caramelsauce zum Fleisch geben und würzen. Alles auf grosser Hitze kochen bis die Sauce gut eingedickt ist. Zu Teigwaren oder Reis servieren.



E Guete


Quelle:
Knorr Rezeptbroschür Bouillontöpfli (klick)