5. Januar 2012

Crème brûlée und Willisau-Ringli Mousse



Beides gab es bei uns an der Familien- Weihnachten bei uns zu Hause. Den geschmückten Tannenbaum habe ich ja bereits eingestellt. Da der Hauptgang jeweils üppig ausfällt, soll das Dessert kleiner sein. Da es traditionsgemäss Tischgrill gibt mit Reis und buntem Salat ist zudem das Dessert das einzige wo auch mal etwas anderes aufgestellt werden kann. Damit es wirklich nicht zu gross ausfällt habe ich je einmal das Rezept gekocht/zusammengerührt und in kleine Gläschen verteilt, die ich mit etwas Marzipan auf dem Glasteller befestigt habe. Dazu einen Löffel frische Früchte. Lecker war’s und jeder fand noch Platz dafür.... 



Das Rezept für das Willisau Ringli Mousse stammt von einer Leserin des Widmatt Blogs. Im Dezember errichte mich ihre Email mit der Anfrage ob ich ein solches Mousse Rezept habe. Die Bekannten und jene Rezepte, die im Internet zu finden sind, werden mit Likör anstelle des Orangensaftes gemacht. Deshalb konnte ich ihr leider nicht weiterhelfen. Sie bekam das Rezept dann schlussendlich aus dem Bekanntenkreis und hat es mir zu geschickt. Das musste natürlich getestet werden und hier ist es nun. Es ist sehr einfach herzustellen und schmeckt sehr lecker!

Danke schön liebe C.



Ich habe die Crème Brûlée im Dampfgarer zubereitet, wer keinen zu Hause hat kann sie auch im Wasserbad im Ofen fest werden lassen. Dazu eine grosse Ofenfeste Form nehmen und den Ofen auf 110° vorheizen. Die Förmchen mit der Crème in die grosse Form stellen und diese bis 2/3 der Förmchenhöhe, mit kochendem Wasser füllen. Während 90 Minuten in der Mitte des Ofens fest werden lassen, von Zeit zu Zeit den Wasserstand kontrollieren und bei Bedarf Wasser nachgiessen.





Crème brûlée



Zutaten:

  • 1 dl Milch
  • 3 dl Rahm
  • 1 TL Vanillemark
  • 4 Eigelbe
  • 30 Gramm Rohzucker feingemahlen
  • Rohzucker zum bestreuen



Zubereitung:


Die Milch mit dem Rahm und den Vanillemark aufkochen. Die Eigelb mit dem Zucker zu einer hellgelben Creme aufschlagen und die Rahm-Milchmischung unter Rühren dazu giessen. Die Crème in kleine Förmchen verteilen und mit Klarsichtfolie bedecken. Im Dampfgarer während 30 Minuten bei 90 Grad fest werden lassen. Ich lasse die Crème danach nochmals 30 Minuten im geschlossenen Dampfgarer nachziehen. Die Crème mindestens 2 Stunden auskühlen lassen. kurz vor dem servieren mit Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner karamellisieren.





Willisau- Ringli- Mousse




Zutaten:



  • 120 Gramm Willisau Ringli
  • 1.8 dl Orangensaft
  • 3 dl Rahm

Zubereitung:



Die Willisau Ringli in einer grossen Schüssel zerbröseln und mit dem Orangensaft übergiessen. Mindestens 2 Stunde stehen lassen bis sich die Ringli aufgelöst haben. Ich habe zur Sicherheit die Masse noch kurz mit dem Pürierstab gemixt. Den Rahm schlagen und darunter ziehen. Die Mousse in kleine Gläser abfüllen und mindestens 2 Stunden kühl stellen.


e Guete 
irene










31. Dezember 2011

Tannenbaum (Weihnachtsbaum)




Hier ist es über die Weihnachtstage sehr ruhig geblieben. Wir haben unsere Weihnachtsfeiern sehr genossen und viele schöne Stunden mit unseren Familien verbracht. Bei drei Kindern gibt es auch noch etliche Gotti- Göttitermine. So blieb es im Widmatt- Blog ruhig, so das ich sogar Mails bekam, ob bei uns alles in Ordnung sei. Das ist schön zu lesen dass es bei so einigen ein fester Bestandteil ist, dass ich hier regelmässig blogge.



An dieser Stelle möchte ich allen meinen lieben LeserInnen einen schönen Silvesterabend und einen guten Rutsch in ein gesundes, fröhliches und farbenfrohes 2012 wünschen. Ich habe so einiges bereit und starte mit vielen Ideen in das neue Jahr.
Wir lesen uns!
irene



23. Dezember 2011

Linzerli



Nochmals ein neues Wiehnachtschrömli. Zumindest eines der neuen das ich unbedingt notieren muss, damit es nicht mehr vergessen geht. Die Arbeit ist nicht ganz ohne, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wer Linzertorte mag oder Nuss und Confi (Marmelade) der ist hier gut bedient. Meine beiden Lieblingsmännner finden dies Chrömli wunderbar. Bei den meisten Chrömlirezepten ist eine Ruhezeit oder eine Kaltstellzeit angegeben, die ist bei mir in der Regel um einiges länger und vor allem im Kühlschrank. Danach nehme ich immer nur kleine Portionen zum auswallen und so lassen sich die Chrömli am besten ausstechen. Als Auswallhilfe habe ich Teighölzli, damit er auch gleichmässig dünn ausgewallt wird. Was auch sehr empfehlenswert ist, sind Backtrennpapier zum daraus auswallen, so braucht es viel weniger bis kein Mehl und die Chrömli werden viel feiner. Das Rezept für diese speziell, feinen Chrömli stammt aus der letzten Ausgabe des *Kochens*.






Zutaten:

  • 300 Gramm Haselnüsse
  • 200 Gramm Butter
  • 150 Gramm Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanillepaste
  • 1 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 350 Gramm Mehl
  • 250 Gramm Himbeerkonfiture
  • Johnaissbeergelee/Eigelb


Zubereitung:



Die Haselnusskerne auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 200° etwa 7-8 Minuten rösten, bis die braunen Häutchen platzen. Die Nüsse auf ein Küchentuch geben und aneinander reiben bis sich die Häutchen lösen. Auskühlen lassen. 



200 Gramm dieser Haselnüsse in einem Cutter fein mahlen, ich habe sie nicht ganz fein gemahlen und finde das verleiht dem fertigen Chrömli einen tollen Biss. 



Dazu nahm ich den Küchen Crack, da kann man die Nüsse so mahlen wie sie optimal sind.  Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Salz etwa 5 Minuten in der Küchenmaschine zu einer hellen, luftigen Masse aufschlagen. Die Vanillepaste und den Zimt darunter rühren. Die beiden Eier verquirlen und mit den gemahlenen Haselnüssen ebenfalls dazugeben. Nun noch das Mehl dazu und alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. In Klarsichtfolie gewickelt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Bei mir blieb er über Nacht drinnen. Den Teig zwischen leicht bemehlten Backtrennpapieren auswallen auf etwa 2-3 mm. Daraus Chrömli ausstechen. 



Auf ein Chrömli etwa 1/2 Teelöffel Himbeerconfi geben und mit einem weiteren Chrömli zudecken. Die Menge der Confi hängt von der Grösse der Chrömli ab. Die fertigen Chrömli auf ein, mit Backtrennpapier belegtes, Blech legen. Nun die Chrömli mit Eigelb oder mit erwärmtem Johannisbeergelee bestreichen. Bei mir war einiges an Himbeerconfi übrig, so dass ich sie damit bestrichen habe. Nun die 100 Gramm Haselnüsse grob hacken und die Chrömli damit bestreuen. Die Linzerli im vorgeheizten Backofen, bei 180° etwa 20 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühle lassen.


e Guete 
irene